Perspektive SCS – „Fallvorstellung | Anderson-III-Densfraktur 3 & 6 Monate Post-Trauma“

Lena SimmerlExtremitätendiagnostik, Fallvorstellungen, HWS, Traumatische Fragestellungen


Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Anderson-III-Densfraktur 3 & 6 Monate Post-Trauma


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In Köln befindet sich die Praxis Ortho4Sport, geleitet von Herrn Prof. Dr. Oliver Tobolski, der bei der Wahl des Diagnostikverfahrens auf die SCS Bildgebung vertraut. Mit Schwerpunkt auf Sportorthopädie unterstützt die 3D-Schnittbildgebung den Arzt und dessen Team dabei, Patienten wieder eine schmerzfreie Bewegung zu ermöglichen.


Anderson-III-Densfraktur 3 & 6 Monate Post-Trauma


Ausgangssituation

Ein 69-jähriger Hobbysportler erlitt bei einem Mountainbike-Unfall eine Anderson-IIIFraktur der Densbasis. Die initiale Spiral-CT-Diagnostik zeigte eine moderate dorsale Dislokation ohne kritische Spinalkanaleinengung. Anderson-III-Frakturen repräsentieren etwa 20 % aller Densfrakturen und weisen bei konservativer Therapie Non-union-Raten unter 10 % auf. Aufgrund der breiten Kontaktfläche und fehlenden signifikanten Dislokation wurde die konservative Behandlungsstrategie gewählt. Nach siebentägiger stationärer Immobilisation wurde der Patient mit strikter Sportpause für mindestens zwölf Wochen entlassen.


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Erste Kontrolluntersuchung mittels DVT

Die Erstvorstellung in der Praxis erfolgte zwölf Wochen post Trauma bei klinisch unauffälligem Befund, jedoch ausgeprägter Patientenverunsicherung und starker Schmerzen. Die erste Kontrolluntersuchung mittels SCS MedSeries® H22 nach drei Monaten dokumentierte eine ungleichmäßige, initial nur zaghaft einsetzende Kallusbildung bei eingeschränkter HWS-Beweglichkeit ohne neurologische Defizite.

Die hochauflösende 3D-Rekonstruktion ermöglichte die präzise Darstellung der Frakturspaltmorphologie und frühzeitige Detektion einer drohenden Pseudarthrose, ohne dass eine sofortige operative Intervention erforderlich wurde. Nach ausführlicher Aufklärung über operative Revisionsmöglichkeiten entschied sich der Patient explizit für die Fortsetzung des konservativen Vorgehens unter verlängerter Sportpause und milder Physiotherapie.


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Zweite Kontrolluntersuchung mittels DVT

Die Kontrolle nach 6 Monaten mit dem DVT demonstrierte eine vollständige Frakturdurchbauung mit stabiler Kortikalis und nahezu lückenloser Knochenkontinuität ohne Restinstabilität. Schmerzfreiheit und vollständige Belastbarkeit bestätigten den konservativen Therapie erfolg.

Schlussfolgerung

„In diesem Fall war die SCS Bildgebung entscheidend, um frühzeitig die Gefahr einer Pseudarthrose zu erkennen und den Heilungsverlauf engmaschig zu überwachen. Die hochauflösende 3D-Darstellung lieferte die diagnostische Sicherheit, die zur Vermeidung einer unnötigen Operation führte und zugleich den konservativen Therapieerfolg belegte.“


Prof. Dr. Oliver Tobolski
Ortho4Sport
Industriestraße 161
50999 Köln
www.ortho4sport.de


Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.

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