Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Distale Radiusfraktur mit leichter Dislokation“

Die SCS Bildgebung optimiert seit September 2024 die medizinische Versorgung in der Praxis der Ärzte Dres. med. Vöge & Garn.
Distale Radiusfraktur
Ausgangslage
Eine Patientin rutschte auf dem Weg zur S-Bahn aus und fiel dabei auf die linke Hand. Sie stellte sich anschließend in unserer Praxis vor.
Rechtfertigende Indikation nach §83 StrlSchG:
Zunächst erfolgte eine nativradiologische Untersuchung. In Zusammenschau mit der Klinik ergab sich ein Frakturverdacht. Zum Ausschluss einer knöchernen Verletzung/Luxation wurde die SCS Bildgebung eingesetzt.

DVT-Befund:
Es wurde eine Schichtaufnahme im Handgelenk links mit mindestens 300 Projektionsrichtungen angefertigt bei 0,2 mm Schichtdicke und dreidimensionaler, multiplanarer Rekonstruktion sowie computergesteuerter Analyse:
Es zeigte sich eine altersentsprechende Darstellung des Radiocarpal gelenkes sowie der Handwurzelknochen mit teilweise degenerativer Zystenbildung im Os capitatum und Os scaphoideum. Wir sahen eine distale Radiusfraktur mit Gelenkstufenbildung von max. 2 mm des Types B1. Regelhafte Weite des radioulnaren Spaltes. Es gab keinen Hinweis auf einen osteodestruktiven Prozess. Altersentsprechender Kalksalzgehalt der abgebildeten Knochen.
Beurteilung:
Wir diagnostizierten eine distale Radiusfraktur links mit leichter Dislokation.
Therapie:
Die Patientin versorgten wir mit einer Unterarmgipsschiene und wiesen sie ins Krankenhaus zur operativen Sanierung ein.
Schlussfolgerung:
„Die SCS Bildgebung ermöglichte eine klare Darstellung der Fraktur, inklusive Gelenkbeteiligung und Dislokation. Dadurch konnte die richtige Therapieentscheidung – inklusive zeitnaher Überweisung zur operativen Versorgung – ohne Verzögerung getroffen werden.“
Vöge & Garn · Chirurgie & Orthopädie am Le Quartier Central
Schirmerstraße 80
40211 Düsseldorf
www.voegeundgarn.de
Erschienen in: SOCIETY Magazin | Ausgabe 16
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
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