Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Pseudarthrose MFK-V-Fraktur nach Osteosynthese“
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In Geldern hat die OTS-Praxisklinik seit 2011 ihren Sitz. Herr Prof. Dr. Dieter Rixen, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, umsorgt dort Patienten nach den modernsten operativen, wie konservativen Behandlungsverfahren. Um ihnen die bestmögliche Diagnostik zu ermöglichen, entschied sich die OTS-Praxisklinik 2019 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22 DVT. So kann das Team die Patienten noch präziser und individueller einer qualitativen Therapie zuführen.
Pseudarthrose MFK-V-Fraktur nach Osteosynthese
Anamnese
Anlass der DVT war ein Unfallereignis am Tag zuvor. Dem 27-jährigen Patienten wurde beim Fußballspiel auf den linken Fuß im Bereich der MFK-V-Basis getreten. Im Jahr zuvor erfolgte bereits eine operative Versorgung einer MFK-V-Fraktur mit Revisionseingriff bei verzögerter Knochenbruchheilung 3 Monate später und dadurch noch einliegender Restschraube intramedullär.
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DVT-Befund
In den DVT-Bildern zeigt der MFK-V proximal dorso-medial eine geringe kortikale Ausheilung der ehemaligen MFK-V-Fraktur, während latero-plantar noch ein deutlicher Pseudarthrosenspalt zu erkennen ist. Kein sicherer Hinweis auf eine frische Re-Fraktur in diesem Bereich.
Insbesondere kein Hinweis auf eine frische Fraktur im distalen Verlauf des MFK-V oder in den mitabgebildeten weiteren Metatarsalia. Die DVT zeigt weiterhin die korrekte intraossäre Lage der Schraube. Die Artefaktauslösung der Schraube wurde durch einen besonderen Rechenmodus des DVT unterdrückt.
Erschienen in: SCS Magazin | Ausgabe 10 | Frühjahr 2023
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3-D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3-D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3-D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
OTS-Praxisklinik
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47608 Geldern
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