Perspektive SCS – „Fallvorstellung | Instabile Unterarmfraktur mit Dislokation“

Lena SimmerlExtremitätendiagnostik, Fallvorstellungen, Traumatische Fragestellungen, Unterarm


Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Instabile Unterarmfraktur mit Dislokation


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Ob Schulmedizin oder alternative und innovative Behandlungsmöglichkeiten – in der Sporthospine in Kaarst bieten Herr Ferdinand Graf von der Groeben, seine Kollegin Frau Dr. Maria Ferrando Fons und das Praxisteam jedem Patienten eine individuelle Behandlung. Spezifische Beschwerden treffen hier auf die unterschiedlichsten Therapieformen, die dank verständlicher Diagnosen und Behandlungsabläufe für Patienten nachvollziehbar werden.


Instabile Unterarmfraktur mit Dislokation


Bei dem 4-jährigen Patienten bestand nach Sturzereignis der Verdacht auf eine distale Radiusfraktur. Die klinische Untersuchung zeigte eine deutliche Schwellung und Druckschmerzhaftigkeit im distalen Unterarmbereich. Zur präzisen Abklärung erfolgte eine digitale Volumentomographie (DVT), um die Frakturmorphologie ohne belastende Lagerungswechsel zuverlässig beurteilen zu können.


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DVT

Die Untersuchung mit dem SCS MedSeries® H22 ermöglichte eine hochauflösende 3D-Darstellung des distalen Radioulnargelenks bei signifikant reduzierter Strahlenexposition. In der Aufnahme zeigen sich eine dislozierte metaphysäre Fraktur des distalen Radius mit deutlicher Stufenbildung sowie Begleitveränderungen an der distalen
Ulna, die in konventionellen 2D-Projektionen nur eingeschränkt beurteilbar gewesen wären. Die multiplanaren Rekonstruktionen und die 3D-Ansicht erlaubten eine exakte Einschätzung des Frakturverlaufs, der Fragmentposition und der Gelenkbeteiligung.

Der Vorteil der DVT zeigte sich auch in der stress- und schmerzarmen Durchführung: Die kurze Aufnahmedauer unter 30 Sekunden und die ruhige Armposition ermöglichten eine kindgerechte Diagnostik ohne zusätzlichen Umlagerungsstress. Durch die präzise Darstellung konnte eine sichere Therapieentscheidung getroffen und – im weiteren Verlauf – die korrekte Implantatlage sowie die knöcherne Konsolidation zuverlässig überwacht werden.

Der Fall unterstreicht den besonderen Wert der modernen 3D-Bildgebung in der pädiatrischen Notfallversorgung: präzise, schnell, schonend und mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung – ein diagnostischer Vorteil, der sowohl die Patientensicherheit als auch die Behandlungsqualität entscheidend verbessert.


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DVT-Verlaufskontrolle

Die DVT-Verlaufskontrolle zeigt eine regelrechte Lage der eingebrachten elastischen Marknägel mit stabiler Achs- und Fragmentposition. Die Frakturzone ist homogen abgrenzbar und weist eine regelrechte frühe knöcherne Konsolidation ohne Hinweise auf Dislokation, Implantatlockerung oder Fehlstellung auf. Die hochauflösende 3D-Darstellung ermöglicht eine sichere Beurteilung des Heilungsverlaufs bei minimaler Strahlenexposition.

Schlussfolgerung

„Die selbstständige Untersuchung mittels SCS Bildgebung ersparte lange Wartezeiten in der Klinik. Während der strahlenarmen Verlaufskontrollen konnte die Familie den Heilungsprozess genau beobachten und nachvollziehen.“


Ferdinand von der Groeben
Sportospine
Martinusstraße 43
41564 Kaarst
www.sporthospine.de


Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.

Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.

Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.