Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Kindliche distale Handfraktur“

Seit 2022 vertrauen Patienten aus dem Raum Heidelberg in die erstklassige Therapie und Versorgung des Corpus MVZ. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Christian Bergdolt bietet das qualifizierte Team umfassende Leistungen in den Bereichen Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie und Orthopädie. Dank der Qualifikationen der Ärzte erweitert die Praxis das Spektrum um weitere Bereiche wie z.B. die Sportmedizin, Chiropraktik oder Kinderorthopädie. Um auch die Diagnostik auf den modernsten Stand der Technik zu heben, entschied sich das Team im Jahr 2023 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22.
Kindliche distale Handfraktur
Ausgangssituation
Bei diesem Fall handelt es sich um ein 8-jähriges Mädchen, das sich nach einem Fahrradsturz mit Schmerzen im Handgelenk bei uns in der Praxis vorstellte. Es zeigte sich eine deutliche Schwellung mit Bewegungseinschränkungen.

DVT-Befund
Wir führten sofort eine Aufnahme des Handgelenkes mittels SCS Bildgebung durch, da wir aufgrund der verbesserten Strahlenhygiene dank SULD-Protokoll auf das 2D-Röntgen verzichten wollten. Diese unmittelbare Verfügbarkeit und die präzise Diagnostik, die sich uns bietet, schätzen wir sehr. So erkannten wir auf dem 3-D-Schnittbild eine distale Fraktur des Radius mit Beteiligung der Gelenkfläche, aber ohne Gelenkstufe oder größerer Dislokation. Ebenfalls ohne Beteiligung waren die Mittelhandknochen und die Ulna. Wir sahen einen ansonsten intakten, jugendlichen Knochen.
Therapie
Anschließend besprachen wir den Fall mit der Patientin und ihren Angehörigen. Es wurde eine konservative Therapie eingeleitet und das Handgelenk mit einem Gips für 3 Wochen ruhiggestellt.
Erschienen in: SCS Magazin | Ausgabe 14 | Herbst 2024
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3-D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3-D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3-D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
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