Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Plattenosteosynthese des distalen Radius“

Seit 2022 vertrauen Patienten aus dem Raum Heidelberg in die erstklassige Therapie und Versorgung des Corpus MVZ. Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Christian Bergdolt bietet das qualifizierte Team umfassende Leistungen in den Bereichen Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie und Orthopädie. Dank der Qualifikationen der Ärzte erweitert die Praxis das Spektrum um weitere Bereiche wie z.B. die Sportmedizin, Chiropraktik oder Kinderorthopädie. Um auch die Diagnostik auf den modernsten Stand der Technik zu heben, entschied sich das Team im Jahr 2023 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22.
Plattenosteosynthese des distalen Radius
Ausgangssituation
Ein 48-jähriger Patient, der initial nach einer distalen Radiusfraktur mit einer Plattenosteosynthese versorgt wurde, stellte sich 3 Wochen postoperativ bei uns vor. Er klagte über massive Schmerzen im Handgelenk mit immobilisierendem Charakter.

DVT-Befund
Auf den herkömmlichen, postoperativen Bildern war die intraartikuläre Schraubenlage nicht sicher zu evaluieren, weshalb wir uns entschlossen, den Patienten mittels SCS Bildgebung zu untersuchen. Hierbei konnte die gute Reposition sowie die Plattenlage festgestellt werden, die das betreffende Areal der Gelenkfläche nicht penetrierte.
Therapie
Der Patient wurde anschließend weiterhin physiotherapeutisch versorgt und mit einer guten Platten- und Schraubenlage entlassen. Die physiotherapeutische Nachsorge erfolgte kontinuierlich und ohne größere Einschränkung, da wir sicher sein konnten, dass die Platte sich korrekt im Knochen verankert hatte. Eine mechanische Bewegungseinschränkung zeigte sich nicht. Wir sind mit dieser DVT-Schnittbildgebung extrem zufrieden, da wir den Patienten beruhigt weiter seine Übungen durchführen lassen konnten.
Erschienen in: SCS Magazin | Ausgabe 14
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern.
