Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Proximale Scaphoidfraktur“

Herr Prof. Dr. med. Gabor Szalay ist Facharzt für O&U mit den Zusatzbezeichnungen in Chirurgie, spezieller Unfallchirurgie, Handchirurgie, Sportmedizin, Notfallmedizin sowie D-Arzt. Er leitet gemeinsam mit Herrn Dr. med. Markus Ehnert die Praxis an der Sportklinik in Bad Nauheim sowie die Standorte in Büdingen und Bad Orb. In seinem Team arbeiten insgesamt zwölf Ärzte – darunter Spezialisten in Traumatologie, Rheumatologie, Fußchirurgie sowie Schulter-, Knie- und Sportmedizin – und über 30 medizinische Fachangestellte, plus Auszubildende und Anästhesiepartner. Sie bereuen täglich rund 300 Patienten, darunter zahlreiche Spitzensportler und Leistungssportkooperationen.
Die DVT bei einer proximalen Scaphoidfraktur
Im Rahmen eines BG-lich versicherten Ereignisses hatte sich ein 25-jähriger Patient eine proximale Scaphoidfraktur zugezogen. Die Aufnahme mit der SCS Bildgebung erfolgte zur präoperativen Planung der Osteosynthese. Das Ausmaß und die Dislokation der Fraktur war zunächst im 2D Röntgen nicht eindeutig zu erkennen.

DVT
Bei der Untersuchung im DVT ließ sich zweifelsfrei eine dislozierte proximale Scaphoidfraktur erkennen – eine klare Indikation zur Operation.
Unter ambulanten Bedingungen wurde am Folgetag die Osteosynthese mittels Kompressionsschraube durchgeführt. In den Nativröntgenbildern, die vor und während der Operation erfolgten, konnte man bereits einen gut verlaufenen Eingri erkennen. Die postoperative Stellungskontrolle der Fraktur und Lagekontrolle der Schrauben durch die DVT erfolgt in Kürze.
Schlussfolgerung
„Die eindeutige Darstellung der dislozierten Fraktur im DVT ermöglichte eine klare OP-Indikationsstellung, die beim konventionellen Röntgen unsicher geblieben wäre. So konnte frühzeitig ein zielgerichteter Eingriff geplant und umgesetzt werden.“
Prof. Dr. med. Gabor Szalay & Dr. Markus Ehnert
Praxis an der Sportklinik
In der Au 1,
61231 Bad Nauheim
www.praxis-sportklinik.de
Erschienen in: SCS Magazin | Ausgabe 17
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das System in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
