Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Ventraler Osteophyt an der Tibia“

In der Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik Bonn erfahren Patienten eine spezialisierte Versorgung durch Herrn Dr. med. Markus Klingenberg und sein Team. Die Praxis bietet ein umfassendes Angebot aus Neuro- und Unfallchirurgie, Orthopädie, Radiologie und Sportmedizin. Die SCS Bildgebung, die im März 2024 implementiert wurde, leistet in den Bereichen Gelenkerhalt und Endoprothetik einen wertvollen Beitrag.
Ventraler Osteophyt an der Tibia
Seit vielen Jahren behandle ich eine 60-jährige Patientin aufgrund ihrer OSG-Beschwerden. Bei ihr stellte ich eine Arthrose in Verbindung mit einer lateralen Instabilität fest. Über die Jahre hinweg therapierte ich sie erfolgreich mit Hyaluronsäure und körpereigenem Plasma, doch inzwischen zeigte diese Art der Behandlung keine Besserung mehr. Stattdessen dominierten die mechanischen Einschränkungen ihren Alltag.
Wir planten einen kombinierten Eingriff , bestehend aus einer Arthroskopie mit Entfernung eines ausgeprägten ventralen Osteophyten an der Tibia sowie einer lateralen Stabilisierung an der Fibula.

DVT
In der präoperativen Aufnahme der SCS Bildgebung konnten wir sehr gut erkennen, dass eine massive Einschränkung vorlag, die für mich in der OP-Planung entscheidend war.
Der Eingriff erfolgte zu Beginn arthroskopisch, der Osteophyt sollte mit einem kleinen Schnitt entfernt werden, um die Dauer der Operation sehr kurz zu halten. In der postoperativen Aufnahme konnte ich der Patientin zeigen, dass wir den großen Osteophyten entfernt hatten – sie unterbrach meine Ausführungen – „Herr Doktor, Sie brauchen mir nichts weiter zu erklären, die Bilder sagen ja schon alles.“

Schlussfolgerung
„Die optimale Planung dank hochauflösender, präoperativer Aufnahmen der SCS Bildgebung verkürzt die OP-Zeiten. Selbsterklärende Befunde auf Basis der Aufnahmen der SCS Bildgebung vereinfachen das Gespräch zwischen Arzt und Patient.“
Gemeinschaftspraxis an der Beta Klinik
Joseph-Schumpeter-Allee 15
53227 Bonn
www.markusklingenberg.de
Erschienen in: SCS Magazin | Ausgabe 10 | Frühjahr 2023
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
