Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Verletzung des Os Cuboideum im Lisfranc-Gelenk“

In der orthopädischen Praxis Piusallee setzt das Team auf innovative Technik, um die Diagnosesicherheit und den Patientenkomfort zu maximieren. Präzisere Befunde direkt in der Praxis – ohne lange Wartezeiten oder Überweisungen – definieren seit der Implementierung der SCS Bildgebung den Arbeitsalltag.
Verletzung des Os Cuboideum im Lisfranc-Gelenk
Ausgangssituation
Im Urlaub erlitt eine Patientin ein Überrolltrauma am Fuß. Im dortigen Krankenhaus wurde eine konventionelle Röntgenaufnahme angefertigt und man diagnostizierte eine MFK-4-Fraktur.

DVT
Nachdem die Patientin sich bei uns vorstellte, empfahlen wir sofort eine Untersuchung mittels SCS Bildgebung, da sich ein Überrolltrauma sehr wahrscheinlich nicht auf eine kleine Fissur am Mittelfußknochen beschränkte. In den Aufnahmen sahen wir eine Verletzung des Os Cuboideum im Lisfranc-Gelenk. Zusätzlich dazu ließ sich ein ausgeprägtes Weichteiltrauma im Sinne einer Dekollement-Verletzung feststellen. Ein Kompartmentsyndrom lag allerdings nicht vor.
Therapie
Der Patientin empfahlen wir nicht nur einen Vorfußentlastungsschuh, sondern einen Vacoped-Stiefel für insgesamt 6 Wochen. Die Fraktur ist inzwischen verheilt und sie kann wieder aufbelasten.
Schlussfolgerung
„Die SCS Bildgebung zeigte, was im Röntgen verborgen blieb – eine komplexere Verletzung, die eine angepasste Therapie erforderte und so eine optimale Heilung ermöglichte.“
Erschienen in: SCS Magazin | Ausgabe 15 | Frühjahr 2025
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
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