Perspektive SCS – „Fallvorstellung | Verzögerte Frakturheilung distale Radiusfraktur“

Lena SimmerlExtremitätendiagnostik, Fallvorstellungen, Hand, Traumatische Fragestellungen


Perspektive SCS –
„Fallvorstellung | Verzögerte Frakturheilung distale Radiusfraktur


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In der orthopädischen Praxis Piusallee setzt das Team auf innovative Technik, um die Diagnosesicherheit und den Patientenkomfort zu maximieren. Präzisere Befunde direkt in der Praxis – ohne lange Wartezeiten oder Überweisungen – definieren seit der Implementierung der SCS Bildgebung den Arbeitsalltag.


Verzögerte Frakturheilung distale Radiusfraktur


Ausgangssituation

Ein älterer Patient war im Urlaub in Holland beim Ballspielen mit seinem Enkel gestürzt und auf das Handgelenk gefallen. Im dortigen Krankenhaus wurde er geröntgt und mit der Empfehlung zu einer konservativen Therapie entlassen. Zusätzlich legte man ihm eine Gipsschiene an.

Kontrolluntersuchung mittels 2D-Röntgen

Etwa 3 Wochen nach dem Sturz stellte der Patient sich in unserer Praxis vor. Wir führten ebenfalls eine Röntgenaufnahme durch, in der die Fraktur noch deutlich sichtbar war. In der darauffolgenden Röntgenkontrolle 4 Wochen später, also insgesamt 7 Wochen nach Trauma, zeigte sich eine beginnende Kallusbildung.

Wir entfernten die Gipsschiene und starteten mit leichten Bewegungen ohne Belastung. Die erneute Vorstellung folgte 2 Wochen später und der Patient klagte weiterhin über zunehmende Schmerzen im Handgelenk, sodass es ihm nicht möglich sei, die Ergo- und Physiotherapie durchzuführen.


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DVT

Daraufhin untersuchten wir den Patienten mit der SCS Bildgebung und es zeigte sich uns ein erschreckendes Bild. Wir erkannten, dass die Fraktur bestenfalls zu 10 % verheilt war. Die zuvor erstellten 2D-Röntgenbilder ließen dies nicht vermuten. Außerdem sahen wir deutliche Zeichen einer Inaktivitätsosteoporose, vielleicht sogar im Sinne eines beginnenden Morbus Sudeck. Die Aufnahme zeigte eine deutliche Kortikalis- Dislokation, in der der Frakturspalt klaff te. Wäre die Untersuchung primär mit der SCS Bildgebung erfolgt, hätten wir den Schweregrad der Fraktur sofort erkannt und der Patient wäre möglicherweise operiert worden.

Therapie

Nach der Aufnahme empfahl ich eine erneute Orthesenbehandlung zur Ruhigstellung der Hand für 8 Wochen und 5 Sitzungen Induktionstherapie. In der Verlaufskontrolle mit der SCS Bildgebung zeigte sich schließlich eine zunehmende Konsolidierung, sodass der Patient mittlerweile ohne Schiene und ohne Gips zurechtkommt. Die Schmerzen nehmen ab, die Inaktivitätsosteoporose und der angedeutete Morbus Sudeck sind rückläufig. Anhand der konventionellen Röntgenbilder hatte ich das Ausmaß der Verletzung nicht so gravierend eingeschätzt. Inzwischen ist sie schon so gut verheilt, dass eine operative Therapie nicht mehr notwendig ist.

Schlussfolgerung

„Dieser Fall beweist ganz eindeutig, dass man solche Verletzungen am besten primär mit der SCS Bildgebung untersucht, um Frakturen besser beurteilen zu können.“


orthopädische praxis piusallee
Dr. med. Dino Georg Schulz
Piusallee 34
48147 Münster
www.oppms.de
 

Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22

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